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Malta 

 

Megalithe, mittelalterliche Verliese, die Höhle der Kalypso - die maltesischen Inseln sind einfach sagenhaft. Die schmalen, kurvenreichen Straßen der Städte und Dörfer sind gesäumt von Renaissance-Kathedralen und Barockpalästen. Und da die Landschaft mit den ältesten bekannten menschlichen Anlagen der Welt überzogen ist, wurden die Inseln zu Recht als ein Freilichtmuseum bezeichnet.

Der maltesische Archipel liegt praktisch im Zentrum des Mittelmeers, 93 km südlich von Sizilien und 288 km nördlich von Afrika. Er besteht aus drei Inseln:

Malta, Gozo und Comino, mit einer Gesamtbevölkerung von 400.000 Einwohnern auf einer Fläche von 316 km². Die Küstenlänge beträgt 196,8 km;

hinzu kommen 56,01 km für Gozo.

 

Malta, die größte der Inseln, ist das kulturelle, wirtschaftliche und administrative Zentrum. Die zweitgrößte Insel Gozo ist ländliche, geprägt von Fischfang, Tourismus, Handwerkskunst und Landwirtschaft. Comino ist unbevölkert.

 

Sonniges Wetter, ausgedehnte Strände, ein pulsierendes Nachtleben und 7000 Jahre faszinierende Geschichte - es gibt viel zu sehen und zu erleben.

Mit einem Reisehandbuch sind die fesselnden Sehenswürdigkeiten schnell gefunden.

 

Wir waren leider nur eine Woche auf Gozo, verbunden mit einem Tag Aufenthalt auf der Insel Malta. 

 

 

 

Besucht haben wir natürlich die Hauptstadt Valletta, die unglaublich viel zu bieten hat. Die Stadt gleicht einer Festung und gilt auch als die am besten befestigte Stadt Europas.

 

Eines der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Valletta ist der Grandmaster Palace (Großmeisterpalast). Die 95m lange Fassade lässt nicht unbedingt vermuten, dass es sich um eine Sehenswürdigkeit Maltas handelt, doch im Inneren sieht man die volle Pracht. Auch heute werden hier noch die maltesischen Staatsgeschäfte vom Präsidenten durchgeführt und täglich tagt hier das Repräsentantenhaus.

 

Eine Busfahrt mit den gelben Oldtimer-Bussen auf Malta war sehr interessant und ein kleines Abenteuer für sich. Diese Busse gehörten zu Malta wie die Kirchen und die blaue Grotte. Sie wurden einst in England ausgemustert und waren seit den 1950er Jahren auf Maltas Straßen im Einsatz. Vor allem bei Touristen waren sie als Fotomotiv sehr beliebt.

Malta hat das Aus für die sympathischen Oldtimer beschlossen, da die gelben Busse nicht den neuen Umwelt-und Servicestandards entsprechen, und so wurden sie nach und nach aus dem Verkehr gezogen. 

 

Besucht haben wir auch Popeye Village, Sweethaven, eine Kulissenstadt auf Malta, die der Regisseur Robert Altman 1979 für den Film Popeye - Der Seemann mit dem harten Schlag - aufbauen ließ. Heute wird der Ort als Freizeitpark genutzt.

 

 

 

Gozo

 

 

Gozo war für uns ein echter Geheimtipp, die Insel überraschte mit einer blauen Lagune, riesigen Tempeln, Weinbergen, Olivenplantagen und relativ wenigen Touristen. Die Fähre brauchte für die Strecke von Cirkewwa im Nordwesten Maltas nach Mgarr in Gozos Südosten nur eine halbe Stunde.

 

Gozo hat einen eigenen Dialekt, einen eigenen Bischof und eine eigene Geschichte, die zugegebenermaßen nicht ganz von der Maltas zu trennen ist.

Einen eigene Hauptstadt hat die kleine Insel auch. Sie hieß lange Zeit Rabat,

seit 1887 trägt sie den Namen Victoria - zu Ehren der englischen Königin, die damals regierte, als Gozo und Malta noch britisch waren. Schon Maltas Haupstadt Valletta ist nicht gerade eine pulsierende Metropole, aber verglichen damit ist Victoria mit seinen knapp 6500 Einwohnern ein Dorf ziemlich genau in der Inselmitte, beschaulich, ruhig und das Gegenteil von Party-Hotspot.

Aber natürlich hat auch Gozo ein eigenes Nachtleben, viele kulturelle Veranstaltungen und bietet alles für diejenigen, die gerne und gut zum Essen ausgehen wollen.

 

Sehr empfehlen können wir an dieser Stelle das Restaurant 

 

Ta Frenc ( siehe Link oben) 

 

 

Ebenso gibt es auf Gozo ein Krankenhaus, einen Ableger der Universität von Malta, eine Zitadelle, die einen guten Blick weit über die Insel bietet und eine Kathedrale. Malta hat einen Ruf als superkatholisches Land zu verteidigen.

Ein Stück nordöstlich von Victoria liegt Xaghra und am Rand des Ortes der Tempel Ggantija. Ein bisschen rätselhaft ist die Megalithkultur immer noch, die auch auf Gozo ihre Spuren hinterlassen hat.Dazu zählen vor allem die riesigen Anlagen aus Stein, die wahrscheinlich kultischen Zwecken dienten. Sie sind ab 3600 vor Christus entstanden - damit älter als die Pyramiden in Ägypten.

Heute zählen die Tempel zum Weltkulturerbe.